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 Gehbehinderung
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Knötern, Compliance - Zwei Wörter
29. February 2008, 22:47, edss

Knötern, Compliance -  Zwei Wörter

 

 

knötern = hasenfüßiges, überängstliches minimieren eines Medikamentes, bis es nicht mehr wirkt

„Knöter nich rum!“ (rheinisch)

 

Compliance = Die Patientin ist bereit die verordneten Medikamente in der einzig richtigen Dosierung täglich brav zu schlucken. Ihr Wesen verweigert trotzdem die Gebetsmühle „JaHerrDoktor“.

Die Patientin wurde nachdrücklich ermuntert, die ihrer Situation angemessene Compliance zu zeigen. (angelsächsisch)

 

 

Die Patientin zieht ihr kleines Schwarzes an, geht zum richtigen Sektempfang und denkt: „Ich knöter nich rum und zeige stattdessen die nötige Compliance.“ Sie sagt es nicht laut, denn Krankheit ist kein Thema für Small Talk.

 

Das Medikament verbietet Alkohol. Und so schlürft sie O-Saft. Hoffentlich muss sie sich dafür nicht rechtfertigen.

Sport im Waisenhaus - Nordthailand
25. February 2008, 10:04, edss

Thailändische Waisenkinder haben andere Fragestellungen als mitteleuropäische chronisch Kranke

 

Eltern weg

Eltern im Knast

Eltern tot

 

 

Ein Sportplatz hinterm Haus und gute Bälle helfen ein wenig

 

Ein angenehmes T-Shirt in orange für 35 EUR finanziert ein T-Shirt für dich und zehn Schüler

Veranstaltung

 

 

Machen wir uns nichts vor: Ein thailändisches Waisenkind denkt nicht an MS. Es gehört zur „School For Live“, lernt, bewegt sich, hat keine mitteleuropäischen Sorgen und muss einen Sportplatz hinter dem Haus und einen Ball haben.

 

Einladung zur nächsten Informationsveranstaltung:
Freitag, 29. Februar 2008, 19.30 Uhr , Katholische Akademie in Freiburg

 

 

Fünf mal täglich Hände waschen
22. February 2008, 08:41, edss

Fünf mal täglich Hände waschen!

 

90 Prozent der etwa 200 Millionen Erreger, die sich auf einer Hand tummeln, werden beim Händewaschen in den Ausguss gespült. Es ist sogar beinahe gleichgültig, welche Temperatur das Wasser hat. „Warmes Wasser ist nur wenig wirkungsvoller.“ (Dettenkofer)

 

Wer ganz konventionell Hände wäscht, lebt gesünder. „Wenn man von Impfungen einmal absieht, beugt Händewaschen Krankheiten am wirkungsvollsten vor.“ (Cordell, Centers of Disease Control USA)

 

“Fünf mal am Tag Händewaschen!” lautete vor einigen Jahren der Befehl im Great-Lake-Militärausbildungslager im US-Bundesstaat Illinois. Fortan ließen sich nur noch gut halb so viele Rekruten wegen einer Erkältung oder Bronchitis behandeln.

 

Obwohl über 90 Prozent  aller Männer und Frauen am Telefon überzeugend versichern, sie wüschen nach jedem Toilettenbesuch die Hände, tun dies in Wirklichkeit nur 50 bis 80 Prozent.  Das haben Forscherteams belegt, indem sie sich als Klopersonal verkleideten.

 

Und so schaffen es immer wieder Keime aus dem Stuhl in die Münder von Familienmitgliedern, Arbeitskollegen oder Mitreisenden und verbreiten sich weiter.

 

Im Sommer sah sich das Robert-Koch-Institut sogar veranlasst, die Deutschen zu vermehrtem Händewaschen aufzurufen. Auch wegen zunehmender Nachlässigkeit habe sich die Zahl der schweren Magen-Darm-Infektionen auf das Anderthalbfache erhöht.

 

Und wer denkt schon nach dem Naseputzen daran? Zwar gucken viele Menschen misstrauisch, wenn der Nachbar in der U-Bahn niest. Doch über den Luftweg gehen nur 20 Prozent der Ansteckungen, sagt der britische Erkältungsexperte Ron Eccles von der Cardiff University. Der große Rest ist Folge einer Schmierinfektion: Wenn einer dahin greift, wo sich der Niesende eben noch festgehalten hat, schmiert er sich dessen Viren und Bakterien bei der nächsten Gelegenheit ins eigene Gesicht.

 

Über die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund gelangen Viren besonders leicht in den Körper, warnt Eccles. Wer sich also nach dem Schnäuzen die Hände wäscht, erspart anderen potentielles Leid.

 

Quelle: Süddeutsche Zeitung Wissen Januar/Februar 2008

 

www.sueddeutsche.de/wissen/special/921/43878/

 

Eine Rose
14. February 2008, 00:07, edss

Eine Rose

Ist eine Rose

Ist eine Rose

 

 

 

 

(Gertrude Stein)

 

Action Painting, Beyeler Foundation, Dynamik ist diagonal, ein Behindertenausflug
11. February 2008, 10:59, edss

Action Painting

Beyeler Foundation

Dynamik ist diagonal

Ein Behindertenausflug

 

 

Logistik

1.    Parken mit dem Ausweis im Hof vor dem Restaurant, 15m bis zur Kasse, Eintritt 12,-- EUR, Begleitperson frei (wenn es im Ausweis steht)

2.    Sitzgelegenheiten zuhauf: weiße Sofas, Bänke, Hocker

3.    Aufzüge, zwei mit Aussicht

4.    Toiletten, strategisch

5.    Rollstühle können ausgeliehen werden.

 

Kunst

Ernst Wilhelm Nay

Farben

Die Lofoten

Dynamik ist diagonal

Film im Untergeschoss

 

Kazuo Shiraga

Meditiert

Bewirft eine Leinwand auf dem Boden mit Farbklumpen

Bearbeitet das Bild an einer Seilwinde darüber hängend mit den Füßen

 

www.beyeler.com/fondation/d/html_11sonderaus/01_aktuelle/intro.htm

 

de.wikipedia.org/wiki/Renzo_Piano

 

Im Raum  mit den Seerosen (ständige Ausstellung) kullern möglicherweise Tränen.

 

 

 

Hartes Rattenleben
7. February 2008, 01:30, edss

Chinese New Year

Heute beginnt das Jahr der Ratte

 

 

Wenn du in diesem Jahr 12, 24, 36, 48, 60, 72, 84, 96 oder 108 Jahre alt wirst, bist du im Jahr der Ratte geboren.

 

Hartes Ratten-Leben

Die Chinesen sprechen den Tierkreiszeichen einen großen Einfluss auf ihr Leben zu. So glauben viele, dass in einem Ratten-Jahr Geborene für alles hart kämpfen müssen.

Positive Seiten

Natürlich ist man als Ratte-Geborener nicht völlig verloren: Das Tierkreiszeichen steht auch für großen Fleiß und Ehrgeiz.


Zu den negativen Eigenschaften der Nager zählen Neid, Angriffslust und Ellbogen-Taktik. Das Jahr der Ratte wird von großen Konkurrenzkämpfen geprägt sein.

 

Ratten schmecken wie Geflügel.

 

diepresse.com/home/panorama/welt/359589/index.do?gal=359589&index=1&direct=&_vl_backlink=&popup=

 

Hier könnt die kulinarische Seite nachlesen. 

 

 

Auf! Ran an die Stecken! 

 

Aschermittwoch - ein Behindertenwitz
6. February 2008, 11:35, edss

Aschermittwoch

 

Du willst eine oder mehrere Personen fotografieren, die undifferenziert, gelangweilt – also mitteleuropäisch -  gucken?

Erzähle ihnen diesen Behindertenwitz.

Es geht lange, bis sie ihn kapieren und sie lachen lange, wenn du ausreichend jämmerlich beeindruckst.

Ein Foto von fröhlichen Menschen ist das Ergebnis

 

 

 

Ein Fahrgast in einem Linienbus schwankt zum Busfahrer:
"Können Sie mich bitte hier aussteigen lassen?"
"Da ist aber keine Haltestelle!"
"Bitte, bitte! Ich bin behindert."
"Sie sehen aber nicht behindert aus."
"Doch, ich habe links nur einen Arm."

 

 

 

Fastenzeit am Arsch: Worauf sollen wir denn verzichten, wenn wir das ganze Jahr Fastenzeit haben.“

(Frank Mc’Court: Die Asche meiner Mutter)

 

 

 

 

Büttenrede
5. February 2008, 09:27, edss

Forschung und Lehre

 

Die Rollstuhl-Forschung ist in ihrer metaphysischen Bedeutung noch nicht ins Bewusstsein der Öffentlichkeit

gerückt.

Da wäre ein Rollstuhl-Institut mit einem Lehrstuhl in Mobilistik politisch notwendig und erwünscht.

 

Themenschwerpunkte:

Treppale Barrieristik

Bordstein oder Borderline?

Das Rad – Metaphysik der Abstraktion

Die Stufe – eine allegorische Metapher

EDSS – Chance oder Hürde?

Orang Utans und "Unser Planet"
4. February 2008, 18:59, edss

Orang Utan - ein Märchen 

Es waren einmal Holzfäller.

Auf Sumatra und Borneo.

Die fällten Holz.

Orang Utans waren im Weg.

Sie töteten die Eltern.

Die Kinder kamen in Kisten.

Die Jungs starben.

Die Mädchen kamen ins Bordell.

Und dort.

Und wenn sie gestorben sind.

Ist dieses Märchen zu Ende.

 

www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/archiv/-/id=660334/nid=660334/did=2916638/w6kxk8/index.html

(Gibt’s auch als Podcast)

www.zeit.de/online/2008/05/bg-borneo?1

www.greenpeace-freiburg.de/

 

 

 

Freiburg, Samstag, 9.Februar 2008, 18 Uhr

Apollo in den Friedrichsbau Lichtspielen

Film: Unser Planet

Die Ideologie fortwährenden Wachstums stößt an die Grenzen des Vergänglichen:

Bis 2010 werden sieben Milliarden Menschen die Erde bevölkern, 2050 sollen es neun Milliarden sein. Sie alle auf dem Niveau der westlichen Industrieländer zu versorgen, würde die Ressourcen von fünf Planeten erfordern. Müssen wir radikale Abstriche an unserem Lebensstandard vornehmen, um das Überleben aller zu sichern? Ist die Menschheit zu einem Kurswechsel überhaupt fähig?

Mehr als zwei Jahre haben Michael Stenberg, Johan Söderberg und Linus Torell in 25 Ländern für ihren Dokumentarfilm „Unser Planet“ gedreht, Bilder von atemberaubender Schönheit eingefangen und eine Vielzahl international renommierter Wissenschaftler befragt. Deren Antwort ist eindeutig: Bis spätestens bis 2050 muss der Menschheit die Wende gelingen, wenn sie die schlimmsten Folgen der globalen Veränderung abwenden will.

(Filmpartner: Greenpeace Freiburg, Verein für regionale Gesundheitsförderung e.V.)

 

diegesellschafter.de/uebermorgen/

 

 

 

antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/astropix.html

 

www.zeit.de/online/2008/03/bg-merkur 

 

„Die Sterne sind nicht da, wo wir sie vermuten.“

(Sir Arthur Eddington)

 

 

Diätplan
3. February 2008, 08:09, edss

Diätplan Samstag Fastnacht 2008

10 Uhr: 500 mg Prednisolon 20mg OMEP

Haferflocken, Kakao, Rosinen, Sojaflocken, Kokosflocken, Leinsamen, Banane, Milch, heißes Wasser mit Kakao

 

11 Uhr: Knäckebrot mit Frischkäse

 

13 Uhr: Karotte, Knäckebrot nackt, Quark mit Olivenöl, Grüntee,

 

15 Uhr: Banane, Knäckebrot mit Frischkäse, Kürbiskerne, Milch

 

18 Uhr: Gemüserisotto heiß, Wasser, der Teller ist nicht leer geworden

 

19:30 Uhr La Boheme mit Pavarotti (NY Met, 19.3. 1977)

 

22 Uhr Rest Gemüserisotto mit Käse schmeckt wie Reissalat

 

Den ganzen Tag über ca 1/3 Bitterschokolade mit 99% Kakao-Anteil kleinste Stückchen auf der Zunge schmelzen lassen hat wenig Zucker

 

 

Diät aus gegebenem Anlass, fünf Tage: Kein Alk, kein Zucker, keine Säure

 

Viele kleine Mahlzeiten auf den Tag verteilen, damit die Magensäure was zu tun kriegt und nicht die Schleimhaut angreift.

 

Das Sofa ist ein angemessener Ort und  gute Nebenwirkungen sind warme Hände und Füße und die Müdigkeit ist verschwunden.