Textgröße: größer | 100% | kleiner
edss
 Glück
Neueste Einträge im Blog
Fass-ten-zeit 8/10
3. April 2009, 17:18, edss

8/10

sonst

gebietsweise

teils teils

vereinzelt

 

Frühlingsgefühle 7/10
1. April 2009, 14:46, edss

vielfach

weitgehend

meist

13 bis 21 Grad

Frühlingsgefühle

Fundraising
31. March 2009, 13:33, edss

Weltall

Milchstraße

Sonnensystem

Erde

Mitteleuropa

Deutschland

Göttingen

Es war einmal ein Harz IV – Empfänger

Monatsende

Geldbeutel

Straße

Blechbüchse

Auf einmal, schwuppdiwupp, wie aus dem Erdboden

Sachbearbeiter, Sozialamt

Ein Blick in die Blechbüchse

siebenfünfzig

So viel Geld!

Was der im Monat verdient?

Brief

Mehreinnahmen

„Hiermit kürzen wir die Sozialhilfe um 120 Euro.“

(Der Sachbearbeiter hat nach den Harz IV-Regelungen geregelt. Allein der Oberbürgermeister hat die Welt wieder gerade gebogen. Jemand wird ihn dereinst für das Bundesverdienstkreuz vorschlagen.)

Gehen
30. March 2009, 12:11, edss

"Manche Tiere gehen mit den Pfoten,

manche gehen gut mit Knödeln,

manche gehen uns sogar auf die Nerven."

 www.titanic-magazin.de/newsticker.html

Fass-ten-Zeit
24. March 2009, 11:12, edss

6/10

Das Stinktierprinzip
22. March 2009, 12:01, edss

„Egal, in welchem Beruf Sie arbeiten, in welcher privaten Situation Sie stecken – da sind immer Menschen, die Sie blockieren, aufhalten, Sie verletzen und runterziehen, Menschen, die für schlechte Stimmung sorgen, Jammerer, Bedenkenträger, bösartige und unangenehme Zeitgenossen. Es ist wichtig, dass man sein persönliches und berufliches Umfeld durchkämmt und diese Stinktiere identifiziert.“ (Schellnhuber)

 

 www.zeit.de/2009/11/Stinktier-Prinzip-11

 

Fass-ten-zeit
21. March 2009, 17:28, edss

5/10

Romantik
20. March 2009, 23:48, edss

Rüdiger Safranski : Romantik – Eine deutsche Affäre

 

Auch im Erkennen, nicht nur im Handeln, ist der Mensch ein Wesen, das immer auch anders kann; nicht nur anders handeln sondern auch die Dinge anders sehen. Der Mensch lebt in Möglichkeiten. Wirklichkeit konstruiert sich in einem Horizont von Möglichkeit. Das ist Freiheit.

 

Es gibt Zwänge, bewusste und unbewusste, aber allzu häufig fühlen wir uns gezwungen, wo wir es nicht sind. Vielleicht, weil die Freiheit auch anstrengend ist und es leichter ist, sich als etwas Gestoßenes und Getriebenes zu empfinden, ohne Verantwortlichkeit, als Ding unter Dingen, als bloße Reaktion und nicht Aktion.

 

Zeus stürzt die Titanen in den Orkus, Prometheus bringt den Menschen das Feuer, Herakles befreit den an den Felsen geschmiedeten Prometheus. Die Büchse der Pandora öffnet sich. Übel und Elend kommen über das Menschengeschlecht aber auch die Hoffnung.

 

Im Krieg verbrennt der geistige und materielle Zivilisationskomfort, und übrig bleibt der gehärtete Kern der Person, die sich nichts mehr vormacht und der man nichts mehr vormachen kann.

 

Das Romantische ist phantastisch, erfindungsreich, metaphysisch, imaginär,  überschwänglich, abgründig. Es ist nicht konsenspflichtig, es braucht nicht gemeinschaftsdienlich, ja noch nicht einmal lebensdienlich zu sein. Es kann in den Tod verliebt sein. Das Romantische sucht die Intensität bis hin zu Leiden und Tragik.

 

Die Spannung zwischen dem Romantischen und dem Politischen gehört zu der noch umgreifenderen Spannung zwischen dem Vorstellbaren und Lebbaren. Der Versuch, diese Spannung in eine widerspruchslose Einheit überführen zu wollen kann zur Verarmung oder der Verwüstung des Lebens führen.

Das Leben verarmt, wenn man sich nichts mehr vorzustellen wagt über das hinaus, was man auch leben zu können glaubt.

Und das Leben wird verwüstet, wenn man um jeden Preis etwas leben will, bloß weil man es sich vorgestellt hat.

Das eine mal verarmt das Leben, weil das Vorstellbare aufgegeben wird um des lieben Friedens willen, das andere mal zerbricht es unter der Gewalt, mit der das Vorstellbare ohne Abstriche verwirklicht werden soll.

Beides mal hält man den Widerspruch zwischen dem Vorstellbaren und Lebbaren nicht aus, und will ein Leben aus einem Guss. Ein solches Leben ist aber wohl doch nur ein romantischer Traum.

 

 

Elchtest
15. March 2009, 15:15, edss

Die Schlange beschwören

Den Stier bei den Hörnern packen

Den Tiger zähmen

Den Löwen in Schach halten

Das Zebra bändigen

 

 

 

Ein Tag braucht Struktur
12. March 2009, 11:26, edss

Ein Tag braucht Struktur

Nachthemd

Badeanzug

Freizeitkleidung

Gebrezeltes

Ein Tag braucht keinen Computer

schlafen

schwimmen

fotografieren/schreiben/lesen/rätseln/hören

brezeln

Ein Tag braucht keine Uhr