Neueste Einträge im Blog
|
Aus vergangenen Zeiten ...
30. January 2010, 15:46, Anabirl
Mindestens einmal im Leben denkt jeder den Menschen gefunden zu haben, den die Weisen dieser ach so tollen Welt, den Seelenverwandten nennen.
Bei jeder Liebe ist man sich sicher, das muss er sein. Aber durchschnittlich ist doch jeder im Laufe seines Lebens mit mehr als 3 Partnern zusammen. All das sollen Seelenverwandte sein? Bei weitem nicht.
Und wenn man dann diesen einen gefunden hat, wo das Herz einfach nicht loslassen kann, kann kommen wer will, aber Er es einfach nicht erkennen will oder kann … ?
Es schmerzt jeden Tag, jede Stunde, jede Minute und jede Sekunde. Es tut weh, brennt in der Seele wie Feuer.
Jedes Bemühen um einen normalen Tag ist wie der Blick in die Sonne, man sieht sie an und lässt sich wärmen, aber wenn man direkt hineinsieht schmerzen die Augen und der Blick wird gereinigt.
Danach sieht man die Dinge wie sie sind, man kann den Gefühlen nicht entkommen, sie sind einfach da.
Sie pochen im Herzen, pulsieren im Blut, treiben die Gedanken umher, es dreht sich alles nur um eins … egal wie sehr man sich des Vergessens bemüht, das Herz vergisst nie.
... manchmal täuscht man sich aber auch ...
|
|
|
|
Wahre Liebe - ein Traum?
20. December 2009, 18:55, Anabirl
Das ist aus dem Jahr 2003 - da hatte ich wohl meinen ersten Schub, aber noch nicht diagnostiziert - es war ein bewegendes Jahr...
Viele erzählen von der wahren Liebe, dass man sie sucht oder schon getroffen hat …
Ich bin eines Tages aufgewacht mit Schmerzen in der Brust, nach einem furchtbaren Alptraum. Hatte meine wahre Liebe im Traum verpasst, hatte sie verloren, war nicht in der Lage sie zu halten.
Ein Bezug zur Realität war für mich ganz klar, nur das konnte es für mich sein und ich schwelgte in stiller Verzweiflung.
Nach ein paar Nächten hatte ich wieder einen Traum von der wahren Liebe, ein schöner Traum, der gut zu Ende ging. Ich habe meine wahre Liebe im Traum wiedergefunden und sie bis zum Schluss erleben dürfen.
Auch hier ein Bezug zur Realität? Das Schlechte von dem ich träumte konnte ich gleich mit meinem wirklichen Leben gleichziehen, aber das Gute aus meinen Träumen konnte ich im wahren Leben nicht erkennen … noch nicht.
Träume sind Träume. Sie können uns Hoffnung oder Verzweiflung geben, aber eines werden sie nie sein – das wahre Leben.
... Ich halte mich an die Hoffnung u. den Mut in die Zukunft zu blicken, ohne den Blick abzuwenden. Meinen Mann habe ich schon gefunden ;)
|
|
|
|
Freund oder Feind?
3. December 2009, 21:06, Anabirl
Als Freund bezeichnet man gerne Menschen, mit denen man oft die verschiedensten Dinge unternimmt. Man lacht viel zusammen, unternimmt manch lustige Abenteuer oder sitzt gemeinsam an irgendeinem Fleckchen auf unserer ach so wundervollen Erde.
Aber kann man auch mit diesen Menschen weinen, in traurigen Zeiten zusammenstehn und auch immernoch Freunde sein, wenn man getrennt die Fleckchen dieser Welt sein Zuhause nennt?
Feind, Feinde, ein relativer Begriff. Bezeichne ich als Feind einen Menschen, der mir Böses getan hat oder gar wünscht? Aber kann mir jemand, den ich nicht kenne überhaupt Böses tun? Oder kann mir nicht vielmehr jemand wirklich Böses tun, wenn er weiß wie man mich treffen kann - also war er oder sie nicht vielleicht doch einmal ein Freund?
Sollte man bei dieser Sachlage überhaupt noch jemanden soweit an sich ranlassen bis Freund rausfindet, was man als Feind gegen einen verwenden kann? Diese ganzen Überlegungen lassen in einem die Angst aufkeimen, irgendwann mehr Feinde als Freunde zu haben, auch wenn man jetzt vielleicht denkt viele Freunde zu haben.
Aber ist das das richtige Rezept? Wenige Freunde ergo weniger Feinde?
Keine Freunde, keine Feinde... keiner kann einem wehtun... wenn man es nur wüsste.
|
|
|
|
|