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 Myelin
Neueste Einträge im Blog
Myelin - Ein Versuch
13. September 2007, 19:51, edss

Drei Schwannzellen zogen sich einmal nach dem Essen in ihr hinterstes Axon zurück, schlossen die Proteolipiden ab, machten die zellulären Fortsetzungen des großen Rezeptors zu, und als sie sich versichert hatten, dass sie wirklich allein waren, lockerten sie ihre Oligodendrozyten, ließen die Membrankontakte herunter und machten ein großes saltatorisches Signal.

Da hatten sie aber Pech. Ich stand nämlich am kleinen Rezeptor und habe alles gesehen und erzähle es euch jetzt. (Frei nach Franz Hohler: Der Granitblock im Kino/ Der König ganz für sich)

Ihr wollt die ganze Wahrheit über Myelin erfahren? 

 www.leukonet.de/menu-links/leukodystrophie/myelin.html

 http://nave.em.mpg.de/de_myelin/

Den inneren Schweinehund an die Leine nehmen
11. September 2007, 17:58, edss
Den inneren Schweinehund an die Leine nehmen

Sendung am Mittwoch, 12.09.2007, 10.05 bis 10.30 Uhr, SWR 2

Selbstkontrolle kann man lernen
Von Jochen Paulus

Egal ob man gesund leben, Versuchungen widerstehen oder im Beruf voran kommen will – immer ist Selbstkontrolle gefragt. Wer bereits als Kind auf Süßigkeiten verzichten kann, bringt es später weiter im Leben, so eine Studie. Wie können wir es vermeiden, gefährlichen Verlockungen nachzugeben? Und wie können wir uns motivieren, das zu tun, was wir eigentlich wollen? Sich selbst in den Griff zu bekommen, kann man lernen. .

Nessun' dorma
6. September 2007, 12:00, edss
I had a dream (heutnacht)
1. September 2007, 09:54, edss

I had a dream (heutnacht)

 

Alle, die heute das Rauchen aufgeben, nehmen bis zum Jahresende einmal im Monat die Summe in die Hand, die gewöhnlich für einen Monat rauchen drauf gehen und besuchen einen Supermarkt oder den geliebten, netten, kleinen Lebensmittelladen.

 

Dort suchen sie sich eine sympatische Person aus und drücken ihr genau dieses Geld in die Hand.

 

www.zeit.de/online/2007/36/bg-rauchen?2

 

"Dabei lohnt sich das Aufhören: Schon nach drei Tagen ist der körperliche Entzug überwunden, innerhalb der folgenden drei Monate erholen sich Kreislauf und Lungen merklich."

 

Bald ist Frühling, alles wird gut!

 

 

 

Gutes Benehmen auf dem Sofa - Ein Rezept für marode Gerippe
29. August 2007, 23:52, edss

Gutes Benehmen auf dem Sofa – Ein Rezept für marode Gerippe

 

Zutaten:

Ein marodes Gerippe, ein Sofa, vier Kissen, eine Wärmflasche

 

Optional:

Ein offenes Fenster, gute Geräusche, der Sinn des Lebens, Schokolade

 

Das marode Gerippe liegt anmutig in einer der beiden Seitenlagen auf dem Sofa: Ein Kissen unter dem Kopf, ein Kissen zwischen den Knien, ein Kissen zwischen den Ellenbogen, ein Kissen zwischen Sofarückenlehne und Kreuzbein, die Wärmflasche auf Blasenhöhe.

 

Variation: Die Wärmflasche zwischen Kreuzbein und Sofarückenlehne, ein Kissen am Bauch

 

Ein Stück Lieblingsschokolade auf der Zunge zergehen lassen. Dann ist das Daumenlutschen überflüssig. Gute Geräusche hören und über den Sinn des Lebens nachdenken

 

Urlaub? Nein? Macht nix!
25. August 2007, 17:24, edss

Wer nicht in Urlaub fährt, bleibt halt daheim:

Gähnen

Träumen

Lachen

Langsamer atmen

Ein Nickerchen machen

Essen

Staubsaugen

 

 www.zeit.de/campus/2007/05/bg-abtauchen?8

Tuyas Hochzeit
24. August 2007, 17:30, edss

Bater zum Beispiel: Auch er ist ein Held, ein stiller Held, ein behinderter Held; und trotz seiner Behinderung eben ein Mann, der wunderschön lächeln, Flöte spielen und singen kann. Einer, der früher Meister beim mongolischen Wrestling wurde; gegen 512 Wettbewerber konnte er sich behaupten, so erfährt man. Jetzt reicht seine Kraft gerade noch, das Schaukelpferd der kleinen Tochter anzustupsen.

 

 www.zeit.de/2007/35/Film-Tuyas-Wedding?page=all

 www.tuyashochzeit.de/

Station 17 Hamburg
24. August 2007, 09:24, edss

Station 17 wurde bereits vor 18 Jahren von Initiator Kai Boysen zusammen mit »behinderten« und »nicht behinderten« Musikern in Hamburg gegründet. 

Denn soviel ist klar: statt um Gutmenschen-Gestus geht es bei Station 17 nach wie vor um Musik, um die stetige Neuformulierung einer sehr eigenen Soundästhetik.

Verträumte Klangwelten betten subtil-verschrobenen Gesang auf sonnige Beats: »Nadine, du bist meine beste Freundin, du bist immer bei mir«. Dass »Nadine« der Name eines Kopfkissens ist, weiß allerdings nur Sänger Dennis Seidel.  

Obwohl bei Station 17 eine gewisse Bandmember-Fluktuation genauso gute Tradition wie Ergebnis eines offenen Musikkonzeptes ist, funkelt auf Mikroprofessor eine sehr klare Handschrift durch. 

www.station17.net/www/index.html

Da aber Endlos-Sessions, Bongotrommeln und wallendes Haupthaar so funky wie Socken in Sandalen sind, wohnt der Can’sche Laborgeist bei Station 17 schon lange auf der Festplatte. Dank digitaler Vor- und Nachbearbeitung der Tracks verlieren solch überkommene Gegensätze wie Improvisation-Konzept oder Mensch-Maschine ihre Eindeutigkeit, schreibt sich die Reproduktion jeweils neu in die Produktion ein.


Margret Atwood - Lady Orakel
23. August 2007, 09:02, edss

Wenn man sich in einer Situation gefangen findet, aus der man nicht anmutig herauskommt, dann kann man genauso gut so tun, als hätte man sie selbst gewählt. (Margret Atwood: Lady Orakel)

Station 17 - Rock am Deich - Dockville Festival
21. August 2007, 10:21, edss

 

Rock am Deich

Das Hamburger Dockville-Festival lockte mit Kunst und Pop 5.000 Musikbegeisterte auf die Elbinsel Wilhelmsburg. Die schönsten Eindrücke in einer Bildergalerie  Von Rabea Weihser und Christian Bartsch

Zum ersten Mal fand auf der Hamburger Elbinsel Wilhelmsburg das Dockville-Festival statt. Am 17. und 18. August vergnügten sich 5.000 Freunde alternativer Popmusik zwischen Schilfgras, Deich und Elbe. Wer nicht hören wollte, konnte schauen: Kunstinstallationen waren überall im Unterholz des Geländes versteckt. Dabei waren es ausschließlich nicht-kommerzielle Projekte, die die Veranstalter einer größeren Öffentlichkeit nahebringen wollten.

In unserem Festival-Blog haben wir das Dockville begleitet.

Hier lesen Sie, wie's dort zuging »

In der Hamburger Band Station 17 spielen behinderte Musiker mit. Sie machen tanzbaren Elektro.

Hören Sie hier "Es ist wie es ist"

 

 http://www.zeit.de/online/2007/34/bg-dockville?7