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edss
 Phase 3
Neueste Einträge im Blog
Na so was!
2. December 2010, 20:50, edss

 

Na so was

Das vorläufige Ende einer Oper

5/?

 

Nicht im Traum hätte Erna Tinzelhunz gedacht, dass so was problembeladenes wie ein Rollstuhl so einfach zu bewerkstelligen sein könnte.

 

Die Krankenkasse zahlt was,

das Sanitätshaus zahlt was,

Erna Tinzelhunz zahlt den Eigenanteil,

und dann steht das Leasingobjekt im Hausflur.

 

Wenn es soweit ist, feiern wir eine Party, prophezeit ein Freund.

 

Phase 3 neigt sich dem Ende zu.

Der neue Blog wird „Galliana oder die Suche nach der anderen Welt“ heißen.

 

Morgen ist der Tag der Behinderten.

 

Und wieder passt ein Foto aus der Perspektive meiner jüngsten Freundin.

 

Avalanche
23. November 2010, 16:38, edss
reziprok = wechselseitig
22. November 2010, 18:17, edss

 

Dieses Portal wird von einer Pharmafirma bezahlt. Da ich nicht sagen kann, welche es ist, findet vermutlich kaum eine, oder nur eine dezente Zensur statt.

Den Zeit-Artikel habe ich 2005 gelesen und beschlossen weiter zu bloggen, weil ich Foren nicht mag.

Zeigt sich der „Platzhirsch“ wenn ich auf einen Kollegen verlinke?

Hat „unsere“ Firma Humor?

Wann hört der Spaß auf?

Es wäre zeitgemäß, wenn die Jungs und Mädels Haifischbecken in Aquarien verwandeln würden. Dank an den Ideengeber lupocane

 

An dieser Stelle möchte ich die Fotografin würdigen.

Bald vier Jahre alt.

Meine jüngste Freundin.

Hat viel Humor.

 

 

 

 

 

Friedhofsmauer
21. November 2010, 20:24, edss

"Eine Friedhofsmauer ist überflüssig, weil diejenigen, die drin sind nicht rauskönnen und diejenigen, die draußen sind, nicht hinein wollen."

Mark Twain

www.melatenfriedhof.de/html/meta/index.html

 

Der Rollstuhl - Eine Oper 4/?
14. November 2010, 21:53, edss

Der Rollstuhl – Eine Oper

 

4/?

 

 

Erna Tinzelhunz ist eine emotionelle, romantische Person.

Jahrelang hat sie sich geweigert über einen Rollstuhl zu sprechen.

 

Heute widmen wir uns einer sagenhaften Rollstuhlfirma.

Da ticken sie anders:

Behinderte sollen sich bewegen, als ob sie gesund wären.

Ein Rollstuhl sei ultra:

dezent

leicht

stabil

stark

ultimativ

modern

frisch

wendig

schnell

 sportlich

attraktiv

konsequent

mobil

flexibel

formschön

optimal

frei

unabhängig

 

 

Ein Behindertenausflug
12. November 2010, 19:53, edss

Ein Behindertenausflug

 

Nuff zum Notschrei (Schauinsland)

Nab ins Münstertal

Nuff zum Wiedener Eck (Belchen)

Ganz nab nach Staufen

Ni in e Wirtschaft

Unufmklohabicheerinnerungsfotogschosse

 

Danke!
10. November 2010, 17:22, edss
Der Rollstuhl - Eine Oper 3/?
7. November 2010, 15:48, edss

Der Rollstuhl – Eine Oper

 

3/?

 

Am Anfang ihrer Krankheit dachte Erna Tinzelhunz, es könne nicht schaden, zu wissen, welche Stadien ihr bevorstünden.

Also:

DMSG

Amsel Kontaktgruppe Hochschwarzwald

Schifffahrt auf dem Rhein

Wilhelma

Blaskonzert

Benefizkonzert

Europapark

Zugspitze

Brombergsee

Weihnachtsfeier

Zauberer

Trachtentanzgruppe

Gedächtnistraining

Essen

Trinken

Eines Tages besuchte Erna einen Rollstuhlfahrer im Krankenhaus.

Erna setzte sich in den verwaisten Rollstuhl und fuhr im Krnkenzimmer

aufunab

hinunher

rumunnum

Der Besuchte fand es nicht lustig.

Ein Rollstuhl ist nicht lustig.

Schluss mit lustig.

Im nächsten Beitrag ist von einer beteiligten Körperschaft die Rede.

 

 

 

Der Rollstuhl - Eine Oper
3. November 2010, 18:24, edss

 

Der Rollstuhl – Eine Oper

 

2/?

 

Wenn Erna Tinzelhunz ausführlich erklären müsste, wie jene Entwicklung zustande kam, in der sie sich von einer  Frau in eine  Rollstuhlfahrerin verwandelt hat, würde ein Roman entstehen, der diesen Blog sprengen würde.

Stattdessen liest sie in „Krieg und Frieden“:

 

„Also der Bauer bekommt seinen Schlaganfall und liegt im Sterben, du aber lässt ihn zur Ader und bringst ihn wieder in die Höhe. Nun wankt er zehn Jahre lang als Krüppel herum und ist allen eine Last. Für ihn wäre es weit besser gewesen, wenn du ihn ruhig hättest sterben lassen.“

 

Aktuell ahnt Erna Tinzelhunz, dass Elektromobil was anderes ist als Elektrorollstuhl und „Standartmodell“ könnte ein Zauberwort werden. Warenkunde kann nicht schaden.

 

Der Rollstuhl - Eine Oper
31. October 2010, 16:36, edss

Der Rollstuhl – Eine Oper

 

1/?

Ouvertüre

In der Oper geht es um Leben und Tod

 

Zwei tragische Personen

Menschen aus Fleisch und Blut

Hart im Nehmen

Mit Wasser gewaschen

 

Erna Tinzelhunz

Karl Sägehammer

 

Sechs tragische Körperschaften

Die einen wollen Umsatz generieren

Die anderen wollen selbigen vermeiden

 

Ein Sanitätshaus

Eine Rollstuhlfirma

Eine Krankenkasse

Zwei Stiftungen

Ein Gebrauchtwagenhändler

 

 

Einige Dinge, von denen noch zu berichten sein wird, sind schon geschehen. Ein ungeöffneter Brief der Krankenkasse liegt auf Erna Tinzelhunz’ Schreibtisch. Allein sie will sich an diesem Wochenende nicht mit Krankenkassenmitarbeiterinnensätzen beschäftigen. Familienfeste sind netter.