“Staubfinger? Ich habe mal eine Figur so genannt. ... Hab ihn im vorletzten Kapitel sterben lassen und geweint beim Schreiben, so rührend war das. ... Ich habe nicht viele meiner Figuren sterben lassen, aber manchmal passt es einfach. Sterbeszenen sind nicht leicht zu schreiben, sie geraten einem allzu schnell schmalzig...“
„Mit seiner neuen Sonderausstellung Six Feet Under – Autopsie unseres Umgangs mit Toten wendet sich das Deutsche Hygiene-Museum Themenkomplex Tod und Sterben zu. Diese in leicht veränderter Form aus dem Kunstmuseum Bern übernommene Ausstellung zeigt, wie Gesellschaften ihr Verhältnis gegenüber den Toten und dem menschlichen Leichnam organisieren.“
Joanne K. Rowling: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
„Ich will es richtig machen“ waren seine ersten Worte, die Harry ganz bewusst sprach. „Nicht mit Magie. Habt ihr einen Spaten?“
Und kurz darauf hatte er sich allein an die Arbeit gemacht und hob das Grab an der Stelle aus, die Bill ihm gezeigt hatte, hinten im Garten zwischen den Büschen. Er grub mit einer Art Zorn, genoss die Arbeit mit den Händen und freute sich, dass sie nichtmagisch war, denn jeder Tropfen seines Schweißes und jede Blase war wie ein Tribut an den Elfen, der ihnen das Leben gerettet hatte.
Harry wickelte den Elfen enger in seine Jacke ein. Ron setzte sich an den Rand des Grabes, schlüpfte aus seinen Schuhen und Socken und zog sie dem Elfen über die nackten Füße. Dean holte eine Wollmütze hervor, die Harry sorgfältig auf Dobbys Kopf setzte und die seine Fledermausohren einhüllte. „Wir sollten seine Augen schließen.“
„In Teilen Hessens war es üblich, dass man zur Hochzeit sein Sterbehemd bekam; oder man verschenkte einen Sarg zum 50. Geburtstag.“ (Reimer Gronemeyer: Ein Platz für den Tod - Manuskript)